Motorrad / Klasse A

Nicht immer fällt beim Aufstieg die Theorieprüfung weg!
Wann muss nur eine Praxis-Aufstiegsprüfung (ohne Ausbildung) abgelegt werden?
Anders als viele meinen, fällt die Theorieausbildung u. Prüfung nicht bei jeder Aufstiegsprüfung weg!
Nur in der jeweils nächsten Fahrerlaubnis-Stufe (z.B. A1 auf A2 oder A2 auf A), darf auf die Theorieausbildung und Prüfung verzichtet werden und nur wenn die ursprüngliche Fahrerlaubnis mindestens 2 Jahre im Besitz ist!
Eine Praxisprüfung ohne vorherige Ausbildungsvorschriften (u.a. Sonderfahrten) ist von A1 zu A2 und von A2 zu A jeweils möglich, wenn die vorherige Fahrerlaubnis jeweils 2 Jahre in Besitz ist.

Mit dem Führerschein der Klasse A ist erlaubt:
Krafträder (auch mit Beiwagen) mit mehr als 50 cm³ Hubraum oder einer bbH höher als 45 km/h
Dreirädrige Kraftfahrzeuge mit Leistung über 15 kw, symmetrixh angeordneten Rädern,
Hubraum über 50 cm³ ( bei Verbrennungsmotoren ) und bbH über 45 km/h

Das Mindestalter:
20 Jahre (bei zweijährigem Vorbesitz der Klasse A2)
21 Jahre (bei dreirädrigen Kfz mit mehr als 15 kw)
24 Jahre (bei Direkteinstieg Klasse A)

Einschluss: AM, A1, A2

Ausbildungsdauer

Theoretische Ausbildung:
Grundunterricht:
12 Doppelstunden (bei Ersterwerb)
6 Doppelstunden (bei Erweiterung, man besitzt also bereits einen Führerschein)
Klassenspezifischer Unterricht: 4 Doppelstunden
Bei zweijährigem Vorbesitz der Klasse “A1” nur praktische, aber keine theoretische Prüfung erforderlich.

Praktische Ausbildung:
Grundfahrstunden
Sonderfahrten:
5 Überlandfahrstunden
4 Autobahnfahrstunden
3 Dunkelheitsfahrstunden

Bei der Arbeit!

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